Wunschpatienten

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    Kurz erklärt: Ideal definierte Patienten-Zielgruppe einer Praxis.

    Was bedeutet Wunschpatienten?

    Wunschpatienten sind die Patienten, die optimal zu Ihrer Praxis passen: Diese Patienten fragen genau die Leistungen nach, die Sie gern und gut erbringen, schätzen Ihre Arbeitsweise, erscheinen zuverlässig zu Terminen und tragen wirtschaftlich zur Praxis bei. Der Begriff stammt aus der Positionierungsarbeit und beschreibt das Gegenteil des Zufallsprinzips, bei dem jede Anfrage gleich behandelt wird.

    Jede Praxis hat begrenzte Behandlungszeit. Ein Kalender voller Notfälle, Kassenabrechnungen unter Zeitdruck und kurzfristiger Terminausfälle fühlt sich anders an als ein Kalender mit geplanten Implantat- und Ästhetikbehandlungen bei Patienten, die den Wert der Arbeit sehen. Beides sind volle Kalender, der Unterschied liegt im Deckungsbeitrag pro Stunde und in der Zufriedenheit des gesamten Teams. Ihr Marketing entscheidet mit darüber, welche dieser beiden Praxen Sie in drei Jahren führen.

    Was bedeutet das für Ihr Marketing?

    Wer seine Wunschpatienten kennt, trifft jede Marketing-Entscheidung leichter. Die Definition der Zielgruppe bestimmt die Sprache auf der Website, die Motive im Content Marketing, die Auswahl der Kanäle und sogar die Bildwelt der Praxis. Eine Praxis, die gezielt Privatpatienten und Selbstzahler für ästhetische Leistungen ansprechen will, braucht andere Inhalte und ein anderes Erscheinungsbild als eine Familienpraxis im Neubaugebiet. Je klarer das Profil, desto stärker zieht Ihr Marketing genau die Anfragen an, die Sie wollen.

    Konkrete Handlungsempfehlungen:

    • 1. Sehen Sie sich Ihre 20 liebsten Bestandspatienten an und notieren Sie, was sie verbindet, von der Leistung über das Alter bis zum Weg, über den sie zu Ihnen gefunden haben.
    • 2. Formulieren Sie daraus ein Profil mit drei bis fünf Merkmalen und prüfen Sie jede Marketing-Maßnahme künftig gegen dieses Profil.
    • 3. Richten Sie Ihre Inhalte konsequent aus, etwa mit einer eigenen Landingpage für die Leistung, die Ihre Wunschpatienten am häufigsten nachfragen.
    • 4. Werten Sie nach drei Monaten aus, ob sich die Struktur Ihrer Neupatienten verändert. Die Neupatientengewinnung wird dadurch messbar zielgerichteter.
    Die Konzentration auf Wunschpatienten bedeutet lediglich, dass Sie Ihr Werbebudget dort einsetzen, wo es die Praxis am stärksten weiterbringt. Behandelt wird selbstverständlich weiterhin jeder, der einen Termin braucht. Wie Sie Ihr Wunschpatienten-Profil in eine funktionierende Strategie übersetzen, zeigen wir auf unserer Seite zur Patientengewinnung. Den passenden Einstieg bietet die kostenlose Potenzialanalyse, in der wir Ihr Einzugsgebiet und Ihr Leistungsprofil gemeinsam anschauen.

    Beispiele aus der Zahnarztpraxis

    1Profil aus Bestandspatienten ableiten

    Ein Praxisinhaber analysiert seine 20 angenehmsten Patientenbeziehungen und erkennt ein Muster: berufstätig, zwischen 35 und 55, hohe Zahlungsbereitschaft bei Ästhetik und Prophylaxe. Website und Anzeigen werden auf dieses Profil zugeschnitten, die Anfragen passen danach deutlich besser zum Leistungsspektrum.

    2Kalender gezielt umbauen

    Eine Praxis mit vollem Terminbuch, aber niedrigem Stundenumsatz reserviert feste Zeitfenster für Beratungen zu Implantaten und ästhetischen Leistungen und bewirbt genau diese Angebote. Über mehrere Monate verschiebt sich der Behandlungsmix in Richtung der planbaren, wirtschaftlich starken Termine.

    Wunschpatienten erreichen

    Gezielte Strategien für mehr Privatpatienten und Implantologie-Anfragen.

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