Online-Terminbuchung
0Kurz erklärt: Digitale Terminvereinbarung über die Website.
Was bedeutet Online-Terminbuchung?
Online-Terminbuchung bezeichnet Systeme, mit denen Patienten Termine direkt über die Praxiswebsite oder das Google-Profil buchen, rund um die Uhr und ohne Anruf. Das System gleicht freie Slots mit dem Praxiskalender ab, bestätigt automatisch und erinnert per E-Mail oder SMS an den Termin. Bekannte Anbieter im Dentalbereich sind zum Beispiel Doctolib, Dr. Flex und die Jameda-Terminbuchung.
Der größte Vorteil liegt außerhalb der Öffnungszeiten: Viele Menschen kümmern sich abends um Gesundheitstermine, wenn Ihr Empfang längst Feierabend hat. Ohne Buchungsmöglichkeit bleibt dann nur der Vorsatz, morgen anzurufen, und ein Teil dieser Anrufe passiert nie. Gleichzeitig entlastet die Selbstbuchung Ihr Team am Telefon, das pro vergebenem Termin mehrere Minuten spart, inklusive der Rückrufe bei besetzter Leitung.
Welche Vorteile bringt die Online-Terminbuchung?
Ein neuer Patient, der abends um 22 Uhr buchen kann, ist am nächsten Morgen kein offener Posten mehr auf irgendeiner Anrufliste. Die Praxis gewinnt Planbarkeit, weil automatische Erinnerungen die Zahl vergessener Termine senken. Zusätzlich wird jeder gebuchte Termin messbar: Sie sehen, welche Kanäle tatsächlich Termine bringen, und können die Conversion Rate Ihrer Website endlich sauber berechnen.
Praktische Umsetzung:
- 1. Wählen Sie ein System, das sich mit Ihrer Praxissoftware synchronisiert. Ohne Abgleich pflegt Ihr Team zwei Kalender parallel, und das Vertrauen ins System kippt in den ersten Wochen.
- 2. Starten Sie mit klar definierten Terminarten wie Kontrolle, Schmerztermin und professionelle Zahnreinigung, jeweils mit fester Dauer. Komplexe Behandlungen bleiben beim Telefon.
- 3. Verlinken Sie die Buchung an allen Kontaktpunkten: prominenter Button auf der Website, Link im Profil bei Google My Business, Hinweis in der E-Mail-Signatur.
- 4. Nutzen Sie die Erinnerungsfunktion auch für Ihr Recall-System, damit Kontrolltermine nicht länger an Postkarten und Zetteln hängen.
Beispiele aus der Zahnarztpraxis
1Abendbuchungen sichtbar gemacht
Eine Praxis wertet nach drei Monaten die Buchungszeiten aus und stellt fest, dass ein erheblicher Teil der Termine zwischen 19 und 23 Uhr gebucht wird, also außerhalb jeder Telefonzeit. Ohne Online-Buchung wäre ein Teil dieser Patienten bei schneller erreichbaren Praxen gelandet.
2Terminarten schrittweise freigeschaltet
Ein Team startet nur mit Kontrolle und professioneller Zahnreinigung als buchbare Terminarten, jeweils mit fester Dauer. Nach vier Wochen ohne Planungsprobleme kommen Schmerztermine mit begrenztem Tageskontingent dazu, komplexe Beratungen bleiben beim Telefon.
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