Engagement Rate

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    Kurz erklärt: Der Anteil der Follower, die mit Ihren Inhalten interagieren (Likes, Kommentare, Shares). Zeigt, wie relevant Ihre Praxis-Inhalte sind.

    Was bedeutet Engagement Rate?

    Die Engagement Rate misst, wie stark Ihr Publikum mit Ihren Inhalten interagiert. Sie setzt Likes, Kommentare, geteilte Beiträge und gespeicherte Posts ins Verhältnis zur Reichweite oder zur Followerzahl. Erreicht ein Beitrag 2.000 Konten und sammelt 120 Interaktionen, liegt die Engagement Rate bei 6 Prozent.

    Für Ihre Praxis ist diese Kennzahl aussagekräftiger als die reine Followerzahl. Ein Konto mit 800 Followern aus Ihrer Stadt, die kommentieren und Beiträge speichern, bringt Ihnen mehr Anfragen als 10.000 anonyme Follower, die nie reagieren. Auch die Plattform-Algorithmen werten Interaktionen als Qualitätssignal: Beiträge mit hoher Engagement Rate werden verstärkt an Menschen außerhalb Ihrer Followerschaft ausgespielt.

    Wie misst man die Engagement Rate richtig?

    Rechnen Sie pro Beitrag: alle Interaktionen geteilt durch die erreichten Konten, mal 100. Instagram zeigt Ihnen die nötigen Zahlen in den Insights jedes Beitrags. Vergleichen Sie dann Formate untereinander. Ein Reel spricht andere Menschen an als ein Carousel mit Behandlungsinfos oder eine Story mit Umfrage, und genau dieser Vergleich zeigt Ihnen, welche Inhalte Ihre Zielgruppe wirklich sehen will. Gespeicherte und geteilte Beiträge wiegen dabei schwerer als Likes, weil sie echtes Interesse belegen.

    Tipps für Ihre Praxis:

    • 1. Werten Sie einmal im Monat Ihre fünf stärksten und fünf schwächsten Beiträge aus und suchen Sie nach Mustern bei Thema, Format und Hook.
    • 2. Stellen Sie im Beitragstext eine konkrete Frage und antworten Sie auf jeden Kommentar innerhalb von 24 Stunden. Ihre Antworten zählen mit und lösen häufig weitere Kommentare aus.
    • 3. Nutzen Sie Story-Sticker wie Umfragen und Quizze. Die Hürde für einen Tap ist deutlich niedriger als für einen öffentlichen Kommentar.
    • 4. Zeigen Sie Teameinblicke und Momente aus dem Praxisalltag. Solche Beiträge bekommen in fast jedem Praxisprofil mehr Reaktionen als reine Angebotsposts, weil Menschen mit Menschen interagieren.
    Wie Sie aus Interaktionen planbar Anfragen machen, zeigen wir auf unserer Seite zum Social-Media-Marketing für Praxen. Und wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Profil im Vergleich zu anderen Praxen steht, hilft Ihnen unsere kostenlose Potenzialanalyse weiter.

    Beispiele aus der Zahnarztpraxis

    1Monatsauswertung deckt Muster auf

    Eine Praxis vergleicht am Monatsende alle Beiträge und stellt fest, dass Videos mit dem Team konstant über 7 Prozent Engagement Rate erreichen, während Grafiken mit Behandlungsinfos unter 2 Prozent bleiben. Der Redaktionsplan wird daraufhin auf zwei Teamvideos pro Woche umgestellt.

    2Story-Umfrage als Einstieg

    Bevor die Praxis einen Beitrag zur Zahnaufhellung postet, fragt sie in einer Story-Umfrage, wer sich hellere Zähne wünscht. Mehrere Hundert Taps später kennt das Team das Interesse und veröffentlicht das passende Reel, das durch die vorbereitete Nachfrage deutlich mehr Interaktionen sammelt.

    Mehr Patienten gewinnen

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