Lead

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    Kurz erklärt: Ein Interessent, der seine Kontaktdaten hinterlassen hat – z.B. ein Bewerber oder ein Patient, der einen Rückruf wünscht.

    Was bedeutet Lead?

    Ein Lead ist ein Interessent, der Ihnen seine Kontaktdaten hinterlassen hat, zum Beispiel über ein Formular auf Ihrer Landingpage. Aus einem anonymen Websitebesucher wird damit eine konkrete Person mit Namen und Telefonnummer, die Sie erreichen können. Im Praxismarketing gibt es zwei Arten: Patienten-Leads, die eine Behandlung anfragen, und Bewerber-Leads, die sich für eine Stelle interessieren.

    Der Lead ist die zentrale Messgröße im Online-Marketing, weil er den Übergang von Sichtbarkeit zu echtem Kontakt markiert. Reichweite und Klicks können Sie nicht behandeln, einen Menschen mit Terminwunsch schon. Praxen rechnen ihre Kampagnen deshalb sinnvollerweise in Kosten pro Anfrage und betrachten anschließend den kompletten Funnel bis zum Termin, denn erst dort entsteht Umsatz.

    Warum ist das wichtig für Ihre Praxis?

    Weil ein Lead noch kein Patient ist. Zwischen Anfrage und Behandlungsstuhl liegen mehrere Schritte, und an jedem gehen Kontakte verloren. Meldet sich niemand innerhalb der ersten Stunden, sinkt die Erreichbarkeit rapide, weil viele Interessenten parallel bei mehreren Praxen anfragen. Ein sauberer Prozess sieht deshalb so aus: Die Anfrage landet automatisch in einer zentralen Liste, Ihr Team ruft noch am selben Tag an, und über eine strukturierte Lead-Qualifizierung stellen Sie fest, ob Anliegen, Zeitrahmen und Erwartung zur Praxis passen. Erst danach wird ein Termin vergeben.

    Konkrete Handlungsempfehlungen:

    • 1. Definieren Sie eine feste Reaktionszeit, ideal sind zwei bis vier Stunden während der Öffnungszeiten, und benennen Sie eine Person im Team, die dafür verantwortlich ist.
    • 2. Erfassen Sie jeden Lead mit Quelle, Datum und Status in einer zentralen Übersicht. Ohne sie wissen Sie nach vier Wochen nicht mehr, welche Kampagne die Anfrage gebracht hat.
    • 3. Fassen Sie zweimal nach, wenn Sie jemanden nicht erreichen, einmal telefonisch und einmal per Nachricht. Ein großer Teil der Termine entsteht erst beim zweiten Kontaktversuch.
    • 4. Bewerten Sie monatlich die Conversion Rate vom Lead zum Termin. Diese Quote sagt mehr über Ihren Prozess aus als die reine Zahl der Anfragen.
    Leads planbar zu erzeugen ist die eine Hälfte der Arbeit, sie zuverlässig in Termine zu verwandeln die andere. Beides zusammen zeigen wir Ihnen auf unseren Seiten zur Patientengewinnung und zur Mitarbeitergewinnung. Wenn Sie wissen wollen, was eine Anfrage Sie aktuell kostet und was sie kosten dürfte, hilft Ihnen die kostenlose Potenzialanalyse.

    Beispiele aus der Zahnarztpraxis

    1Reaktionszeit entscheidet über den Termin

    Eine Praxis erhält über ihre Kampagne 25 Anfragen im Monat, erreicht aber nur einen Bruchteil, weil Rückrufe erst nach zwei bis drei Tagen erfolgen. Nachdem eine Mitarbeiterin täglich um 11 und um 16 Uhr feste Rückrufzeiten bekommt, verdoppelt sich die Zahl der vereinbarten Termine ohne einen Euro mehr Werbebudget.

    2Zentrale Lead-Liste eingeführt

    Anfragen kamen bisher per E-Mail, Telefon und Instagram-Nachricht verstreut an. Die Praxis führt eine zentrale Tabelle mit Quelle, Datum und Status ein und erkennt nach einem Quartal, dass die Implantat-Kampagne zwar weniger Leads liefert als die Prophylaxe-Anzeige, aber dreimal so viele Termine daraus entstehen.

    Mehr Patienten gewinnen

    Nutzen Sie professionelles Online-Marketing für Ihre Zahnarztpraxis.

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