CPL (Cost per Lead)

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    Kurz erklärt: Die Kosten pro gewonnenem Interessenten. Bei einer Zahnarztpraxis z.B. die Kosten pro Bewerbung oder Patientenanfrage über eine Kampagne.

    Was bedeutet CPL (Cost per Lead)?

    CPL steht für Cost per Lead und misst, was Sie eine einzelne Kontaktanfrage kostet: eine Bewerbung, eine Terminanfrage oder eine ausgefüllte Rückrufbitte. Die Rechnung ist einfach, Sie teilen die Kampagnenkosten durch die Zahl der Leads.

    Im Praxismarketing ist der CPL die zentrale Steuerungsgröße, besonders im Recruiting. Er beantwortet die Frage, ob Ihre Kampagne Bewerbungen zu einem vernünftigen Preis liefert, lange bevor die erste Einstellung feststeht. Zugleich macht er Kanäle vergleichbar: Wenn Meta-Anzeigen Bewerbungen für 40 Euro liefern und die Jobbörse rechnerisch für ein Vielfaches davon, wissen Sie, wohin Ihr Budget gehört.

    Wie misst man den CPL?

    Zuerst legen Sie fest, was als Lead zählt, zum Beispiel eine abgesendete Kurzbewerbung mit Name und Telefonnummer. Danach teilen Sie die Werbekosten eines Zeitraums durch die Zahl dieser Leads: 600 Euro Budget und 12 Bewerbungen ergeben einen CPL von 50 Euro. Wichtig ist der zweite Blick auf die Qualität. Ein sehr niedriger CPL nützt wenig, wenn die Hälfte der Bewerber nie ans Telefon geht. Deshalb gehört zur Messung immer eine ehrliche Lead-Qualifizierung: Wie viele Anfragen führten zu einem Gespräch, und wie viele Gespräche zu einer Einstellung?

    Konkrete Handlungsempfehlungen:

    • 1. Tracken Sie Leads getrennt pro Kanal und Kampagne, sonst können Sie keinen Vergleich rechnen und fördern blind den lautesten Kanal.
    • 2. Senken Sie den CPL über die Seite hinter der Anzeige. Eine schnelle, mobil sauber dargestellte Landingpage mit kurzem Formular hebt die Conversion Rate und drückt damit automatisch den Preis pro Lead.
    • 3. Reagieren Sie innerhalb von 24 Stunden auf jede Bewerbung. Ein Lead, der eine Woche wartet, ist praktisch verloren, und Ihr effektiver CPL steigt entsprechend.
    • 4. Setzen Sie Ihren CPL ins Verhältnis zu den Kosten der offenen Stelle. Was Sie jeder unbesetzte Monat kostet, zeigt Ihnen der Vakanzkosten-Rechner.
    In unseren Recruiting-Kampagnen für Zahnarztpraxen liegt der CPL für ZFA-Bewerbungen je nach Region meist im zweistelligen Eurobereich und damit deutlich unter dem, was klassische Stellenbörsen pro Bewerbung kosten. Wie so eine Kampagne für Ihre Praxis aufgebaut wird, sehen Sie auf unserer Seite zur Mitarbeitergewinnung.

    Beispiele aus der Zahnarztpraxis

    1Meta-Kampagne gegen Jobbörsen-Paket

    Eine Praxis vergleicht nach zwei Monaten: Die Social-Media-Kampagne liefert Bewerbungen zu einem CPL von rund 50 Euro, das parallel gebuchte Jobbörsen-Paket brachte im selben Zeitraum nur zwei Bewerbungen zu einem rechnerisch mehrfach höheren Preis. Das Budget wandert daraufhin komplett in den günstigeren Kanal.

    2Schnelle Rückmeldung senkt den effektiven CPL

    Ein Praxisteam ruft jede Bewerberin noch am selben Tag zurück und erreicht so deutlich mehr Gespräche aus derselben Zahl an Leads. Der Preis pro geführtem Bewerbungsgespräch sinkt, obwohl die Kampagne unverändert weiterläuft.

    Mehr Patienten gewinnen

    Nutzen Sie professionelles Online-Marketing für Ihre Zahnarztpraxis.

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