ZFA

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    Kurz erklärt: Zahnmedizinische Fachangestellte.

    Was bedeutet ZFA?

    ZFA steht für Zahnmedizinische Fachangestellte, den zentralen Ausbildungsberuf der Zahnarztpraxis. ZFA assistieren bei der Behandlung, organisieren Termine, kümmern sich um Hygiene, Röntgen und Abrechnung und betreuen die Patienten vom Empfang bis zur Verabschiedung. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit der Prüfung vor der Zahnärztekammer ab.

    Für Sie als Inhaber ist die ZFA zugleich die kritischste Personalfrage. Der Beruf gilt laut Bundesagentur für Arbeit als Engpassberuf, offene Stellen bleiben in vielen Regionen monatelang unbesetzt und der Fachkräftemangel verschärft sich durch die hohe Wechselbereitschaft innerhalb der Branche. Beim Gehalt gibt es große regionale Unterschiede, einen Tarifvertrag gibt es nur in einzelnen Kammerbezirken. Wo Ihr Angebot im Vergleich liegt, prüfen Sie mit dem ZFA-Gehaltsrechner.

    Wie funktioniert die Fortbildungsleiter nach der Ausbildung?

    Nach der Ausbildung stehen ZFA mehrere Aufstiegsstufen offen. Die ZMP konzentriert sich auf Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung, die Fortbildung umfasst je nach Kammer rund 400 Unterrichtsstunden. Die ZMF ist mit etwa 700 Stunden breiter angelegt und verbindet erweiterte Behandlungsassistenz mit Prophylaxe und Praxisorganisation. An der Spitze steht die DH, die Dentalhygienikerin, die meist auf ZMP oder ZMF aufbaut. Diese Leiter ist für Sie doppelt relevant: Sie macht den Beruf attraktiver und gibt Ihnen ein starkes Argument für die Mitarbeiterbindung.

    Tipps für Ihre Praxis:

    • 1. Zahlen Sie marktgerecht und sprechen Sie offen darüber. Eine Gehaltsspanne in der Stellenausschreibung senkt die Hemmschwelle für Bewerbungen deutlich.
    • 2. Bieten Sie eine Entwicklungsperspektive mit klaren Regeln: Wer die Fortbildung zur ZMP oder ZMF macht, kennt vorher Kostenübernahme, Freistellung und das Gehalt danach.
    • 3. Bilden Sie selbst aus. Auszubildende, die sich in Ihrer Praxis wohlfühlen, sind der planbarste Weg zu langfristigen Teammitgliedern.
    • 4. Investieren Sie in Ihre Sichtbarkeit als Arbeitgeber. Eine gepflegte Arbeitgebermarke mit echten Einblicken in den Alltag entscheidet mit darüber, ob wechselwillige ZFA an Sie denken.
    Die Suche nach ZFA hat sich zu einer eigenen Marketing-Disziplin entwickelt, mit Kampagnen, Karriereseiten und schnellen Bewerbungsprozessen. Wie das für Ihre Praxis aussehen kann, zeigt Ihnen unsere Seite zur Mitarbeitergewinnung für Zahnarztpraxen.

    Beispiele aus der Zahnarztpraxis

    1Gehaltsgespräch mit Marktdaten

    Eine langjährige ZFA bittet um eine Gehaltserhöhung. Der Inhaber prüft vorab die marktüblichen Spannen für Berufserfahrung und Region und macht ein Angebot, das er begründen kann. Das Gespräch dauert 20 Minuten und endet ohne den sonst üblichen Nachgeschmack auf beiden Seiten.

    2Azubi-Übernahme mit Perspektivplan

    Eine Praxis übernimmt ihre Auszubildende und legt gemeinsam mit ihr einen Plan fest: zwei Jahre Berufserfahrung sammeln, danach die Fortbildung zur ZMP mit Kostenübernahme durch die Praxis. Die Mitarbeiterin bleibt, weil ihr nächster Karriereschritt bereits terminiert ist.

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    Zur Mitarbeitergewinnung