Impression
0Kurz erklärt: Jedes Mal, wenn Ihre Anzeige einem Nutzer angezeigt wird. Hohe Impressionen bedeuten große Reichweite Ihrer Praxiskampagne.
Was bedeutet Impression?
Eine Impression ist eine einzelne Ausspielung eines Inhalts, egal ob Anzeige, Beitrag oder Suchergebnis. Jedes Mal, wenn Ihr Inhalt auf einem Bildschirm erscheint, zählt der Zähler eine Impression hoch. Sieht dieselbe Person Ihre Anzeige fünfmal, sind das fünf Impressionen, aber nur ein erreichtes Konto.
Genau hier liegt der Unterschied zur Reichweite, die jede Person nur einmal zählt. Teilen Sie Impressionen durch Reichweite, bekommen Sie die Frequenz, also wie oft ein Mensch Ihre Werbung im Schnitt gesehen hat. Für Ihre Praxis ist diese Zahl wichtiger, als sie klingt: Bei einer Frequenz von 2 bis 4 nehmen Menschen eine Anzeige erfahrungsgemäß bewusst wahr. Läuft dieselbe Anzeige aber wochenlang auf eine kleine Zielgruppe und die Frequenz klettert deutlich höher, nehmen Ausblendungen und Beschwerden zu.
Was bedeutet die Impression für Ihre Kampagnen-Auswertung?
Impressionen sind eine Mengenangabe ohne Qualitätsaussage. Sie sagen Ihnen, wie oft Sie sichtbar waren, aber nichts darüber, ob die Sichtbarkeit etwas gebracht hat. Aussagekraft entsteht erst in Kombination: Impressionen und Kosten ergeben den CPM, Impressionen und Klicks die Klickrate, Impressionen und Interaktionen die Engagement Rate. Liefert eine Kampagne viele Ausspielungen und trotzdem keine Anfragen, liegt das Problem selten an der Sichtbarkeit und fast immer an Botschaft, Zielgruppe oder der Seite hinter dem Klick.
Tipps für Ihre Praxis:
- 1. Behalten Sie die Frequenz im Blick. Läuft eine Kampagne mehrere Wochen auf dieselbe kleine Zielgruppe, zum Beispiel beim Retargeting, steigt sie automatisch, und mit ihr die Abnutzung Ihrer Anzeige.
- 2. Nutzen Sie Impressionen als Frühwarnsystem: Brechen sie bei gleichem Budget plötzlich ein, steckt meist eine abgelehnte Anzeige oder ein technisches Problem im Werbekonto dahinter.
- 3. Vergleichen Sie Impressionen nie zwischen Plattformen. Ein Sichtkontakt im Google-Suchergebnis hat eine andere Qualität als einer im Instagram-Feed.
- 4. Für lokale Praxen gilt: Lieber 50.000 Impressionen im Umkreis von 15 Kilometern als 500.000 im ganzen Bundesland.
Beispiele aus der Zahnarztpraxis
1Frequenz deckt Anzeigenmüdigkeit auf
Eine Kampagne zeigt nach acht Wochen 90.000 Impressionen bei nur 9.000 erreichten Personen, also eine Frequenz von 10. Die Zielgruppe hat die Anzeige längst zu oft gesehen, die Klicks brechen ein. Die Praxis erweitert den Umkreis und tauscht das Motiv, danach normalisieren sich die Werte.
2Viele Impressionen, keine Anfragen
Eine Recruiting-Anzeige sammelt 60.000 Impressionen im Monat, bringt aber keine einzige Bewerbung. Die Prüfung zeigt: Die Anzeige verlinkt auf die allgemeine Startseite ohne Stellenbezug. Nach dem Wechsel auf eine eigene Bewerbungsseite kommen aus derselben Sichtbarkeit mehrere Anfragen pro Woche.
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